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  3. Nähmaschinen-Glossar

Als Aufspulen bezeichnet man das Aufwickeln des Garns auf die Spule der Nähmaschine. Wichtig ist dabei, dass der aufzuwickelnde Faden die entsprechende Spannung erhält.

Verriegelungsstiche am Nahtanfang und -ende sichern die Naht und schaffen ein perfektes, professionelles Stichbild.

Der Blindstich ist eine besondere Form des Zick-Zack-Stiches, besonders wichtig beim Nähen von Säumen oder zum Verzieren von Stoffkanten.

Der Stoff wird von dem Obertransport und dem Untertransport gleichzeitig gegriffen und "eingeklemmt". Stoffe können sich so nicht gegenseitig verschieben.

Als Einfädlen bezeichnet man den Vorgang des Garns welches durch das Nadelöhr gefädelt wird.

Das Einfassen bezeichnet die Nahtzugabe oder wenn Kanten mittels eines Schrägbandes versäubert werden. Das Einfassen kann auch als Verzierung genutzt werden.

Mit der Funktion des Freiarmnähens können rundgeschlossene Teile (z.B. Ärmel, Hosenbeine) einfach genäht werden. Auch das Aufnähen von Taschen wird dadurch vereinfacht.

Das Garn verbindet zwei Stoffteile mittels einer Naht miteinander.

Mit dem Kantenlinial kann der Abstand zu Kanten oder anderen Nahtlinien beim Nähen genau eingehalten werden.

Ein für Knöpfe bestimmtes Loch. Sie können maschinell erstellt werden und sollten mit Nähseide oder dickem Baumwollgarn genäht werden.

Metallgarn ist ein spezielles Garn mit metallischem Effekt. Bei Lichteinfall schimmert das Garn. Es ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich.

Als Nähen bezeichnet man das Verbringen von zwei Stoffen (oder verschiedenen anderen Materialien) durch eine Naht. Außerdem können verschiedenste andere Materialien wie Leder genäht werden.

Die Nähmaschinennadel sollte immer so fein sein wie der entsprechende Stoff der zu nähen ist. Gleichzeitig sollte das Nadelöhr groß genug sein, damit der Faden nicht reisst. Die Nadelstärken reichen von 65 für feine Steffe bis 110 für schwere Stoffe. Auch die Form der Nadelspitze ist entscheidend für ein gutes Nähergebnis. Eine spitze Nadel ist für alle gewebten Stoffe geeignet. Eine Nadel mit Kugel- oder Ballspitze für alle Maschenwaren und dehnbare Stoffe. Eine Nadel mit keilförmiger Spitze ist für Kunststoff oder Leder am Besten.

Die Naht verbindet zwei Stoffteile, z.B. bei einem Kleidungsstück.

Die Nahtzugabe muss zu einem Schnittteil zugegeben werden um eine optimale Passform zu erhalten. Sie beträgt in der Regel ein bis zwei Zentimeter.

Der Oberfaden ist der Teil des Garnes der über den oberen Teil der Nähmaschine läuft.

Die Oberfadenspannung ist dazu da, den Faden zu bremsen um einen geregelten Fadenabzug von der Garnrolle zu erreichen und mit dem Fadenhebel ein festes Anziehen der entstandenen Stiche zu erhalten.

Die Hauptaufgabe der Overlock ist es Schnittkanten duch Umstechen zu versäubern. Sie kann aber ebenso Stoffteile zusammennähen und gleichzeitig überstehenden Stoff abschneiden. So kann man Zusammennähen, Versäubern und Abschneiden in einem Schritt.

Eine Overlocknaht wird mit einer Overlockmaschine erstellt und versäubert die Schnittkanten durch Umstechen.

Ein Quilt ist eine vielseitig verwendbare Zierdecke, die als Tagesdecke dienen kann, aber sich z.B. auch als Wandteppich eignet. Die Decke besteht aus mindestns zwei, in der Regel aus drei Lagen.

Der Reißveschluss besteht aus zwei Bändern mit dicht nebeneinander stehenden Häkchen, die durch einen Schieber zusammengehakt bzw. auseinander gelöst werden. Es gibt spezielle Reißverschlussfüße.

Ein Reißverschlussfuß dient dazu so dicht wie möglich an das Reißverschlussband heranzukommen oder auch um schmale Paspeln problemlos annähen zu können.
Durch Rückwärtsnähen am Nahtanfang und -ende sichern Sie die Naht durch Verriegelung und schaffen ein perfetktes Stichbild.
Als Schnittmuster bezeichnet man in der Schneiderei die Papiervorlagen (Schnittteile), nach denen der Stoff zugeschnitten wird.
Als Sticken bezeichnet man eine textile Technik, bei der ein Trägermaterial mittels Durchziehen oder Aufnähen von Fäden verziert wird.
Stickgarn findet für Stickmaschinen Verwendung. Es ist erhältlich in vielen verschiedenen Ausführungen. Je nach Verwendungszweck können Sie stabile, glänzende oder sogar metallisch aussehende Garne verwenden.
Ein Stickmuster ist eine Vorlage für eine Stickerei. Die Daten eines Stickmusters können in eine Nähmaschine eingelesen werden.
Befördert den Stoff nach jedem Stich um eine Stichlänge weiter. Vorwärts genäht wird der Stoff von einem wegtransportiert, Rückwärts genäht zu einem hin.
Der Tunnelzug ist ein unsichtbar innen durchzogender Gürtel, der die Weite des Projekts reguliert.
Der Unterfaden wird in einer meist beweglichen Kapsel im unteren Teil der Machine aufbewahrt und ist in der Regel nicht sichtbar auf der "Rückseite" des Projektes.
Das Unterlegflies sollte grundsätzlich zum Sticken verwendet werden, da nur so ein Dehnen oder Zusammenziehen des Stoffes vermieden wird. Es ist unerlässlich für gute Stickereien.
Eine Form der Versäuberung von Stoffkanten, oder auch zum Nähen von elastischen Stoffen. Die Nähmaschinennadel bewegt sich abwechselnd nach Rechts und Links, so dass beim Nähen ein zick-zack Muster entsteht.
Ziernähte verschönern Ihre Nähprojekte auf einfache Art und Weise. Hat die Maschine einen eingebauten Seitwärtstransport sind sogar Zierstiche in Übergröße möglich.
Zuschnitt bezeichnet das Auflegen von Schnittmustern auf einen doppelt gelegten Stoff und anschließendes Ausschneiden. Tipp: Beim Zuschnitt ist es wichtig auf den Fadenlauf zu achten.
Mit der Zwillingsnadel können Sie bequem mit zwei Oberfäden nähen. Sei es einfarbig zur Nahtverstärkung oder zweifarbig für dekorative Effekte.