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Einfache Fehler selbst beheben

Sollten Sie ein Problem mit Ihrer Nähmaschine haben, lesen Sie bitte in der Bedienungsanleitung Ihres Geräts nach. Diese enthält viele hilfreiche Tipps, Details zur korrekten Einstellung der Maschine sowie eine Anleitung zur Fehlersuche.

Die Bedienungsanleitungen der Brother Nähmaschinen können Sie im Solutions Center kostenlos herunterladen.

Anleitungsvideos, in denen Grundlagen der Bedienung und Einrichtung demonstriert werden, finden Sie auf dem Brother Sewing Europe bzw. Brother Support Sewing Youtube-Kanal oder im Solutions Center


Eine Erläuterung der wichtigsten Fachwörter rund um die Nähmaschine finden Sie in unserem Glossar.

In der Brother Support Center App finden Sie alle Handbücher, Videos, Nadel/Faden/Stoff Kombinationen und vieles mehr.
 

Nicht funktionsfähig

Wenn die Maschine blockiert und sich das Handrad nicht mehr drehen lässt, liegt in der Regel ein schwerwiegenderes Problem vor. Wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder eine Nähmaschinen-Werkstatt.
Ist der Faden lediglich im Greifer verklemmt, entfernen Sie den Faden und fädeln Sie Ober- und Unterfaden neu ein. Reinigen Sie zudem den Greifer und Transporteur von Staub und Fadenresten, wie im Handbuch beschrieben.

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Der Nadeleinfädler funktioniert nur, wenn sich die Nadel in der höchsten Position befindet. Heben Sie den Näfuß an und drehen Sie am Handrad, bis die Markierung nach oben zeigt, und probieren Sie es erneut.

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Achten Sie darauf, dass die Nadelklemmschraube fest angezogen und die Nadel richtig eingesetzt ist. Schieben Sie die Nadel immer bis zum Anschlag nach oben, die flache Seite der Nadel muss dabei nach hinten zeigen.

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Der Nadeleinfädler ist für 75/11er Nadeln und kleiner nicht ausgelegt. Fädeln Sie diese per Hand ein.

Stellen Sie vor Nähbeginn stets sicher, dass die Nadel nicht verbogen oder stumpf ist. Verbogene und stumpfe Nadeln brechen leicht. Weitere Infos dazu finden Sie im Handbuch und unter Punkt 13 - Hinweise zur Nadel.
Setzen Sie eine neue, einwandfreie Nadel ein. Achten Sie darauf, dass die Nadelklemmschraube fest angezogen und die Nadel richtig eingesetzt ist. Schieben Sie die Nadel immer bis zum Anschlag nach oben, die flache Seite der Nadel muss dabei nach hinten zeigen.

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Der verwendete Nähfuß ist möglicherweise für das Stichmuster nicht geeignet. Im Display der Maschine bzw. auf der Stichübersicht wird stets der passende Nähfuß angezeigt (z.B. J-Fuß). Setzen Sie diesen ein, die Bezeichnung ist auf jedem Fuß eingeprägt. Detaillierte Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung
Beim Nähen wird zu stark am Stoff gezogen. Führen Sie den Stoff während des Nähens nur leicht, damit ein gleichmäßiges Transportieren erfolgen kann. Wird hingegen am Stoff gezogen, kann der Stoff nicht richtig transportieren werden, und die Nadel kann sich verbiegen oder sogar brechen.
Das Stichmuster wurde gewechselt, während die Nadel sich im Stoff befand. Die Stichauswahl darf nur erfolgen, solange sich die Nadel in der oberen Stellung befindet, ansonsten kann sie brechen.
Prüfen Sie, ob die Oberfadenspannung zu hoch ist. Verringern Sie ggf. die Spannung.

Staub und Flusen in der Spulenkapsel oder zwischen den Zähnen des Transporteurs können Geräusche verursachen und dafür sorgen, dass der Stoff nicht mehr gleichmäßig transportiert wird. Reinigen Sie deshalb die Spulenkapsel und den Transporteur regelmäßig mit dem beigefügten Reinigungspinsel.

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Eine verkratzte Spulenkapsel oder eine falsche Spule können auch Geräusche verursachen. Ein Austausch schafft Abhilfe. Wenden Sie sich für Ersatzteile an Ihren Fachhändler oder eine Nähmaschinen-Werkstatt. Weitere Informationen zur Spule finden Sie unter Punkt 12 - Hinweise zur Spule.
Prüfen Sie, ob der Ober- und Unterfaden richtig eingefädelt sind. Fädeln Sie beide nochmal neu ein. Achten Sie darauf, dass die Markierung am Handrad nach oben zeigt (dadurch wird der Fadenhebel in die richtige Position zum Einfädeln gebracht), der Nähfuß angehoben ist, sowie auf die korrekte Drehrichtung der Spule – gegen den Uhrzeigersinn.

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Wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder Servicepartner, wenn die Geräusche nicht verschwinden.

Stichbild

Prüfen Sie, ob der Oberfaden richtig eingefädelt ist. Fädeln Sie ihn nochmal neu ein. Achten Sie darauf, dass die Markierung am Handrad nach oben zeigt (dadurch wird der Fadenhebel in die richtige Position zum Einfädeln gebracht) und der Nähfuß angehoben ist.

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Falsche Nadel / falsches Garn - Jeder Stoff benötigt eine spezielle Nadel, die von der Dicke und Spitzenart auf ihn abgestimmt ist, sowie den dazu passenden Faden. Ist die Nadel zu fein für den jeweiligen Stoff, kann sie leicht brechen. Für feste und dicke Stoffe, z.B. Jeans benötigen Sie beispielsweise eine Jeansnadel (gibt es in verschiedenen Stärken), für Strick- und Wirkwaren verwenden Sie eine Jerseynadel, und für Leder oder Kunstleder beispielsweise eine Ledernadel.
Standardmäßig sind Brother Nähmaschinen mit 80/12er oder 90/14er Nadeln ausgestattet. Lassen Sie sich von Ihrem Fachhändler beraten oder ziehen Sie die Empfehlungen unter Punkt 14 oder die Bedienungsanleitung zu Rat.
Entfernen Sie den Staub unter der Stichplatte und in der Spulenkapsel. Entfernen Sie dazu die Stichplattenabdeckung und die Spulenkapsel. Reinigen Sie den Bereich, wie im Handbuch beschrieben.

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Prüfen Sie, ob die Nadel verbogen oder stumpf ist. Weitere Infos dazu finden Sie im Handbuch und unter Punkt 13 - Hinweise zur Nadel. Setzen Sie eine neue, einwandfreie Nadel ein.
Achten Sie darauf, dass die Nadelklemmschraube fest angezogen und die Nadel richtig eingesetzt ist. Schieben Sie die Nadel immer bis zum Anschlag nach oben, die flache Seite der Nadel muss dabei nach hinten zeigen.

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Beim Nähen von Stretch-Stoffen kann es zu Fehlstichen kommen, wenn keine Stretch- Nadel verwendet wird oder die Kombination von Nadel, Faden und Stoff nicht optimal gewählt wurde. Komfortfunktionen, die das Nähergebnis weiter verbessern, sind ein verstellbarer Nähfußdruck und ein Differentialtransport. Nähmaschinen mit verstellbarem Nähfußdruck liefern beim Nähen elastischer Stoffe ein besseres Nähergebnis. Wenn Sie regelmäßig Kleidung und Stretchmaterialen verarbeiten, ist eine Overlock-Maschine mit Differentialtransport eine optimale Ergänzung zur Nähmaschine. Sie näht, versäubert und schneidet in einem Arbeitsgang ab.

Der verwendete Nähfuß ist möglicherweise für das Stichmuster nicht geeignet. Im Display der Maschine bzw. auf der Stichübersicht wird der passende Fuß angezeigt (z.B. J-Fuß). Setzen Sie diesen ein. Die Bezeichnung ist auf jedem Fuß eingeprägt. Detaillierte Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung
Eine zu hohe Oberfadenspannung führt zu einem zu engen Stich, der sich zusammenzieht. Bei einer zu geringen Fadenspannung ist der Stich lose und wirft Schlaufen. Passen Sie die Fadenspannung an, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Testen Sie dies am besten auf einem Probeläppchen. Weitere Hinweise sind in der Bedienungsanleitung zu finden.

Garn

Es gibt viele Gründe für das Verknoten des Fadens, aber glücklicherweise lösen einige einfache Maßnahmen das Problem: Schneiden Sie zuerst den Faden ab und entfernen Sie vorsichtig das Knäuel.
Fädeln Sie den Oberfaden nochmal neu ein und achten Sie darauf, dass die Markierung am Handrad nach oben zeigt (dadurch wird der Fadenhebel am Einfädelpunkt 4 in die richtige Position zum Einfädeln gebracht).
Wird der Faden nicht durch den Fadenhebel geführt, verheddert sich der Faden unter dem Material. Weitere Auswirkungen können eine fehlerhafte Stichbildung sowie ungewohnte Nähgeräusche sein.
Fädeln Sie den Oberfaden nur ein, während der Nähfuß angehoben ist, da der Faden sonst nicht zwischen die Spannungsscheiben gelegt werden kann. Auf den Oberfaden wird sonst keine Spannung ausgeübt und das Garn lässt sich widerstandslos abwickeln.

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Überprüfen Sie die Oberfadenspannung. Ist diese zu niedrig ist, setzen Sie die Spannung zurück auf die Grundeinstellung 4.

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Überprüfen Sie die Position Ihrer Spulenkapsel. Stimmt die Einstellung nicht mehr, setzen Sie die Spulenkapsel wie in der Bedienungsanleitung beschrieben ein.

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Fädeln Sie den Unterfaden erneut ein, wie es in der Anleitung beschrieben ist. Achten Sie darauf, den Faden richtig durch die Spannungseinstellfeder der Spulenkapsel zu führen sowie auf die korrekte Drehrichtung der Spule. Beim Ziehen am Unterfaden sollte sich die Spule nach links drehen.
Wird über den Stoff hinaus genäht, d.h. ohne Stoff genäht, kann der Faden reißen.
Stimmen Sie Nadel, Garn und Nähgut aufeinander ab. Nicht jede Nadel-Faden-Stoffkombination führt zu einwandfreien Ergebnissen. Lassen Sie sich von einem Fachhändler beraten oder ziehen Sie die Empfehlungen unter Punkt 14 und in der Bedienungsanleitung zu Rate.

Der Ober- und Unterfaden müssen sich sanft, gleichmäßig und ohne Spannung durch die Maschine ziehen lassen. Andernfalls kann es zu einem Fadenriss, schlechten Stichen oder Schäden an Ihrer Maschine kommen.

Oberfaden einfädeln

Unterfaden einfädeln

•    Oberfaden
Wenn der Faden reißt oder auf Spannung ist, fädeln Sie den Oberfaden nochmal neu ein. Achten Sie darauf, dass die Markierung am Handrad nach oben zeigt (dadurch wird der Fadenhebel in die richtige Position zum Einfädeln gebracht) und der Nähfuß angehoben ist.
Eventuell ist die Oberfadenspannung zu hoch eingestellt. Überprüfen Sie diese und verringern Sie die Spannung über das Einstellrad an der Oberseite der Maschine (Grundeinstellung = 4).

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Auch verkratzte Nähfüße oder eine Stichplatte mit Grat beschädigen den Faden und führen zu Fadenriss. Tauschen Sie die schadhaften Teile aus.

•    Unterfaden
Fädeln Sie den Unterfaden erneut ein, wie es in der Anleitung beschrieben ist. Achten Sie darauf, den Faden richtig durch die Spannungseinstellfeder der Spulenkapsel zu führen sowie auf die korrekte Drehrichtung der Spule. Beim Ziehen am Unterfaden sollte sich die Spule nach links drehen.
Entfernen Sie alle Staub- und Fadenreste unter der Stichplatte und in der Spulenkapsel. Entfernen Sie dazu die Stichplattenabdeckung und die Spulenkapsel. Reinigen Sie den Bereich, wie im Handbuch beschrieben.

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Prüfen Sie, ob Spule, Spulenkapsel, Nähfuß oder Stichplatte verkratzt sind oder einen Grat haben, der den Faden beschädigt. Ersetzen Sie das beschädigte Teil oder wenden Sie sich an Ihren Händler oder die nächste Vertragsreparaturwerkstatt.
Spulen Sie den Unterfaden neu auf, wenn er zu fest bzw. zu locker um die Spule gewickelt wurde. Mit der Aufspulvorrichtung Ihrer Nähmaschine ist das Aufspulen ein Kinderspiel.

•    Weitere Ursachen - Nadel, Faden
Verwenden Sie ein qualitativ hochwertiges Garn. Wenn an der Maschine selbst kein Fehler vorliegt, ist die häufigste Ursache von Spannungsproblemen preiswertes, nicht gleichmäßig gesponnenes Garn oder Fäden, die zum Handnähen bestimmt sind. Ein nicht gleichmäßig gespulter Unterfaden ist auch häufige Ursache von Fadenriss.
Garne aus Naturfasern wie Baumwolle oder Seide altern und können mit der Zeit ihre Reißfestigkeit verlieren. Für beste Ergebnisse verwenden Sie ein hochwertiges Markengarn.
Überprüfen Sie, ob der Faden für die Verwendung an Ihrer Nähmaschine geeignet ist. Zu feines Garn, zu dickes Garn oder die falsche Nadel-Faden-Stoffkombination führen oft zu einem Fadenriss. Lassen Sie sich beraten oder ziehen Sie die Empfehlungen unter Punkt 14 und im Handbuch zu Rat.
Die ausgewählte Nadel ist nicht für den verwendeten Faden geeignet. Wenn Sie ein ganz bestimmtes Garn verwenden möchten, setzen Sie eine dazu passende Nadel ein. Beachten Sie, dass nicht jede Nadel-Faden-Stoffkombination zu einwandfreien Ergebnissen führt.
Prüfen Sie, ob die Nadel verbogen oder stumpf ist. Weitere Infos dazu finden Sie im Handbuch und unter Punkt 13 - Hinweise zur Nadel. Setzen Sie ggf. eine neue, einwandfreie Nadel ein.
Achten Sie darauf, dass die Nadelklemmschraube fest angezogen und die Nadel richtig eingesetzt ist. Schieben Sie die Nadel immer bis zum Anschlag nach oben, die flache Seite der Nadel muss dabei nach hinten zeigen.

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Verwenden Sie nur Spulen, die speziell für die Maschine entwickelt wurden. Die Verwendung von Metallspulen oder zu kleinen Spulen kann zu schlechter Stichqualität führen oder die Maschine beschädigen.

Stoff

Überprüfen Sie, ob der Transporteur nicht versehentlich abgesenkt wurde. Wenn dies der Fall ist, heben Sie ihn über den Transporteur-Einstellhebel wieder an, um sicherzustellen, dass sich der Stoff beim Nähvorgang vorwärtsbewegt. Der Hebel befindet sich entweder auf der Vorder- oder Rückseite des Freiarms. Ein Schaubild dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung.

Wenn Sie eine mechanische Nähmaschine haben, prüfen Sie, ob der Fuß abgesenkt ist, bevor Sie nähen. Computergesteuerte Maschinen weisen Sie automatisch darauf hin.

Überprüfen Sie die Stichlänge an Ihrem Gerät. Wenn sie zu kurz ist, kann die Maschine den Stoff nicht gleichmäßig transportieren.

Reinigen Sie den Transporteur regelmäßig mit dem beigefügten Reinigungspinsel. Der Stoff wird nicht mehr gleichmäßig transportiert, wenn sich Staub und Flusen zwischen den Zähnen ansammeln.

Der Faden hat sich beispielsweise in der Spulenkapsel verwickelt - entfernen Sie vorsichtig den Faden und reinigen Sie die Spulenkapsel.

Prüfen Sie, ob der Ober- und Unterfaden richtig eingefädelt ist. Fädeln Sie beide nochmal neu ein. Achten Sie darauf, dass die Markierung am Handrad nach oben zeigt (dadurch wird der Fadenhebel in die richtige Position zum Einfädeln gebracht) und der Nähfuß angehoben ist.
Achten Sie auch darauf, den Unterfaden richtig durch die Spannungseinstellfeder der Spulenkapsel zu führen sowie auf die korrekte Drehrichtung der Spule. Beim Ziehen am Unterfaden sollte sich die Spule nach links drehen. Wenn der Unterfaden zu fest bzw. zu locker aufgewickelt wurde, spulen Sie den Unterfaden neu auf.

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Eine zu hohe Oberfadenspannung führt zu einem zu engen Stich, der sich zusammenzieht. Passen Sie die Spannung an, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

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Der Stich ist zu lang für den verarbeiteten Stoff, deshalb wirft er Falten. Reduzieren Sie die Stichlänge.
Die Nadel ist stumpf, verbogen oder zu dick für den verwendeten Stoff. Stimmen Sie Nadel und Faden auf das Nähgut ab und tauschen Sie ggf. die Nadel aus. Weitere Infos hierzu finden Sie im Handbuch und unter Punkt 13 - Hinweise zur Nadel.
Verwenden Sie beim Nähen feiner oder dünner Stoffe einen Stabilisator, idealerweise ein Unterlegvlies, zur Not auch ein dünnes Blatt Papier, wenn der Stoff nicht gleichmäßig transportiert wird. Lassen Sie sich ggf. zu der verschiedenen Vliesarten im Fachgeschäft beraten.

Hinweise zu Bauteilen


Ihre Brother-Nähmaschine kann nur mit bestimmten Spulen ein optimales Stichbild liefern. Es ist wichtig, nur original Brother-Spulen in der richtigen Größe zu verwenden. Alle modernen Nähmaschinen von Brother verwenden eine 11,5 mm hohe Kunststoff-Spule, während einige ältere Modelle eine 9,2 mm Spule verwenden. Im Handbuch Ihrer Maschine finden Sie die richtigen Größenangaben.

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Die Verwendung von Spulen anderer Hersteller kann zu schlechter Stichqualität führen oder die Maschine beschädigen.
Metallspulen dürfen niemals in Brother-Nähmaschinen verwendet werden, die mit einem Horizontalgreifer oder Quick Set-Spulensystem ausgestattet sind, da sie die Spulenkapsel beschädigen können. Spulen Sie den Faden ggf. auf eine Plastikspule um.
Stellen Sie sicher, dass das Garn gleichmäßig auf die Spule gewickelt wurde. Wenn Sie die Aufspulvorrichtung verwenden, achten Sie darauf, den Faden unter die Spannungsscheibe an der Oberseite der Maschine zu führen. Befolgen Sie die Anleitung auf Ihrem Gerät oder die Anweisungen in Ihrem Handbuch.

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Legen Sie die Spule richtig in das Gerät ein. Bei Spulen, die von oben eingelegt werden, muss der Faden gegen den Uhrzeigersinn um die Spule laufen. Richten Sie sich nach den Beschreibungen auf Ihrem Gerät oder schlagen Sie in Ihrer Bedienungsanleitung nach.

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Die Nadel ist eines der wichtigsten Teile der Nähmaschine. Die Wahl der richtigen Nadel für Ihr Nähprojekt führt zu einem optimalen Nähergebnis und vermeidet Probleme.
 
 
Im Folgenden finden Sie einige Punkte, die zum Thema Nadeln zu beachten sind.
• Je kleiner die Zahl auf der Nadel, desto feiner ist die Nadel. Je größer die Zahl, desto stärker ist die Nadel.
• Verwenden Sie feine Nadeln für leichte Stoffe und dickere Nadeln für dicke Stoffe.
• Um Fehlstiche beim Nähen elastischer Stoffe oder bei Buchstabenstichen zu vermeiden, verwenden Sie eine 90/14er Nadel mit Kugelspitze (goldfarben)*.
• Verwenden Sie eine 75/11er Nadel zum Sticken.
• Beim Sticken auf schweren Stoffen (z. B. Denim, Puffy Foam, usw.) empfehlen wir eine 90/14er Nadel. Eine 75/11er Nadel kann sich verbiegen oder brechen.
• 90/14er Nadeln mit Kugelspitze (goldfarben)* werden nicht zum Sticken empfohlen, da sie sich verbiegen oder brechen und dabei Verletzungen verursachen können.
 Überprüfen der Nadel
Das Nähen mit einer verbogenen Nadel ist extrem gefährlich, da die Nadel brechen kann, während die Maschine näht. Dies kann Verletzungen verursachen und die Maschine (z.B. Spulenkapsel und Stichplatte) beschädigen.
Bevor Sie eine neue Nadel einsetzen, legen Sie die flache Seite der Nadel auf eine ebene Fläche und überprüfen Sie, ob der Abstand zwischen der Nadel und der Fläche gleichmäßig ist.
Gute Nadel
Wenn der Abstand zwischen der Nadel und der Oberfläche gleichmäßig ist, können Sie die Nadel verwenden.


Schlechte Nadel
Wenn der Abstand zwischen der Nadel und der Oberfläche nicht gleichmäßig ist, ist die Nadel verbogen. Verwenden Sie keine verbogene Nadel, um Unfällen vorzubeugen.

 

Weitere Hinweise

14. Hinweise zu Stoff - Nadel - Faden Kombinationen
Die Wahl der richtigen Nadel ist von der Stoff- und Fadenstärke abhängig.
Die folgende Tabelle hilft Ihnen dabei, den Faden und Nadel für den gewünschten Stoff auswählen. In unserer App finden Sie viele weitere Kombinationen


Gewebetyp / Anwendung

Faden

Größe der Nadel & Nadeltyp

Typ

Stärke

Mittelschwerer Stoff

Wollstoff

Baumwollfaden

60 – 90

75/11 – 90/14

Taft

Synthetik Faden

Flanell,
Gabardine

Seidenfaden

50

Dünne Stoffe

Linon

Baumwollfaden

60 – 90

65/9 – 75/11

Georgette

Synthetik Faden

Challis,
Satin

Seidenfaden

50

Dicke Stoffe

Denim

Baumwollfaden

30

100/16

50

90/14 – 100/16

Cord

Synthetik Faden

50 – 60

Tweed

Seidenfaden

Stretch Stoffe

Jersey

Strickfaden

50 – 60

Ballpoint Nadel
75/11 – 90/14
(goldfarben)

Tricot

Leicht ausgefranste Stoffe

Baumwollfaden

50 – 90

65/9 – 90/14

Synthetik Faden

Seidenfaden

50

Zum Absteppen

Synthetik Faden,
Seidenfaden

30

100/16

50 – 60

75/11 – 90/14

 

 

* Vielen Brother Nähmaschinen liegt eine goldfarbene Jerseynadel bei.

Ist die Fadenspannung nicht richtig eingestellt zieht sich die Naht zusammen oder wirft Schlingen. Falten im Stoff oder lose zusammenhängende Stoffteile sind die Folge. Um dies zu vermeiden muss bei dem modernen Brother Nähmaschinen mit Horizontalgreifer zum Glück nur noch die Spannung des Oberfadens eingestellt werden. Die Unterfadenspannung ist voreingestellt und muss nicht weiter berücksichtigt werden.
Je höher die Zahl auf dem Einstellrad, desto höher ist die Spannung des Oberfadens. Beim Ziehen am Faden merkt man sofort den Unterschied. Die Grundeinstellung ist für die meisten Stoffe geeignet und am Einstellrad farblich markiert. Wenn Sie unsicher sind, stellen Sie die Spannung zurück auf den Wert 4.
Der Nähfuß muss beim Einstellen der Spannung angehoben werden, damit sich die Spannungsscheiben öffnen. Ansonsten wird die Einstellung nicht wirksam.
-    Eine zu hohe Fadenspannung erkennen Sie daran, dass die Naht fest ist, sich zusammenzieht oder Falten wirft. Auch wenn der Unterfaden auf der Stoff-Oberseite zu sehen ist, ist die Spannung zu hoch. Verringern Sie die Fadenspannung, bis das gewünschte Ergebnis zu sehen ist. Testen Sie dies am besten auf einem Probeläppchen. Weitere Hinweise sind in der Bedienungsanleitung zu finden.
-    Eine zu geringe Fadenspannung erkennen Sie daran, dass die Naht zu lose ist und Schlingen zu sehen sind. Auch wenn der Oberfaden auf der Stoff-Unterseite zu sehen ist, ist die Spannung zu niedrig. Erhöhen Sie die Fadenspannung, bis das gewünschte Ergebnis erzielt wird.
Falls es trotz verschiedener Einstellungen Probleme mit dem Stichbild gibt, folgen Sie den Hinweisen unter Punkt 6 und Punkt 7 in dieser Anleitung.

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Moderne Nähmaschinen haben meist unzählige Stiche und man weiß nicht wofür diese eigentlich verwendet werden. Der grundlegende Zweck jedes Stiches ist es, Stoffteile zu verbinden, zusammenzuhalten oder zu verstärken. Die einfachste Unterteilung ist in schlichte Nutzstiche, schöne Zierstiche und Knopflochstiche.
Eine alternative Unterscheidung kann anhand des Anwendungszwecks getroffen werden – beispielsweise in die Gruppen Nutzstiche, Stiche zum Kantenversäubern oder Säumen, dekorative Stiche zum Zusammennähen von Stoffen oder als bloßes Dekoelement, elastische Stiche für Stretchmaterialien und Knopflochstiche.
Einen groben Überblick über die Anwendungsgebiete der verschiedenen Stichtypen finden Sie hier. Weiter Details, Bilder und Nähanleitungen finden Sie im Handbuch und der App.  
Nutzstiche / Grundstiche: Geradstiche werden für das Nähen von einfachen Säumen verwendet. Für das einfache Nähen gibt es drei Grundstiche.
Geradstich
Zickzackstich
Elastische Stiche (Dreifacher Geradstich, Superstretch-/Sägestich, Einfacher Overlockstich)


Stretchstiche: Elastische Nähte, die sich besonders zum Nähen von Stretchstoffen und zum Anbringen von Gummibändern eignen. Optimale Nähergebnisse erreichen Sie mit einer Nähmaschine mit verstellbarem Nähfußdruck oder einer Overlockmaschine als Ergänzung.
Standard (Dreifacher Geradstich, Superstretch-/Sägestich, Dreifach genähter Zickzackstich)
Overlockstiche* (offen & geschlossen)
Weitere elastische Stiche (Wabenstich, Federstich, Hexenstich, …)

Zum Versäubern von Kanten: Diese Stiche werden entlang der Stoffkante genäht, damit sie nicht ausfranst.
Überwendlingstiche*
Overlockstiche* (geschlossen)

Zum Säumen der Stoffränder: Für ein professionelles Erscheinungsbild werden die Stoffränder meist nochmal umgeschlagen und vernäht. Dazu kann im Prinzip jeder Stich verwendet werden. Blindstich-Nähte sind fast unsichtbar. Mit einer Zwillingsnadel oder einer Coverstitch-Maschine kann das Nähprojekt weiter aufgewertet werden.
Geradstich
Zickzackstich
Blindstiche* (für elastische bzw. nicht elastische Stoffe)

Knopflöcher: Es können verschiedene Knopflocharten genäht und Knöpfe angenäht werden.
Standard-Knopfloch
Augenknopfloch
Stretch-Knopfloch
Paspel-Knopfloch
Verrieglungsstich (bspw. für Gürtelschlaufen)

Zierstiche: Mit den meisten Nähmaschinen können verschiedene Zierstiche genäht werden. Neben den reinen Motiv-/Bordürenstichen, zählen hierzu auch vielseitig verwendbare und professionell aussehende Stiche:
Motiv- & Bordürenstiche
Hexenstiche
Satinstiche (z.B. Bogennaht)
Hohlsaumstiche
Weitere Dekorstiche (Kreuzstiche, Faltenstich, Leiterstich, Federstich, Wabenstich, …)

Für Kreativ-Projekte:
Applikationsstiche (zum Aufnähen von Applikationen)
Patchworkstich
Quiltstich
Freihandquilten mit versenktem Transporteur möglich

Dekorative Verbindungsstiche (Stoffe vernähen):
Applikationsstich (zum Aufnähen von Applikationen)
Quiltstiche/Patchworkstiche

*Blindstiche
Mit dem Blindstich können Sie die Ränder und Abschlüsse eines Nähstücks, wie z. B. den Saum einer Hose, mit einer fast unsichtbaren Naht nähen.


*Überwendlingstiche / Overlockstiche:
Mit den Überwendlingstichen können Sie Säume in einem Arbeitsgang zusammennähen und abschließen. Sie eigenen sich auch sehr gut zum Nähen von Stretchstoffen. Der typische Overlockstich kann auch der Gruppe der Überwendlingstiche zugeordnet werden.


Aufspuler von Nähmaschine

 

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